Dienstag, 18. August 2026

Überraschungen in Nyborg 16.8.- 18.8.2026

 

Das Wetter ist nicht mehr ganz so sonnig, und offensichtlich ist die Hitzewelle der letzten Wochen vorbei. Es ist merklich kühler geworden, aber der Wind gibt sich alle Mühe, uns das Leben schön zu machen. Mit einem Am-Wind-Kurs, den ich dem Boot eigentlich gar nicht zugetraut hätte, geht es wieder bis kurz vor den Hafen. 
Da müssen wir entscheiden: nach links in den trubeligen Yachthafen oder nach rechts in das nüchterne, fast leere Hafenbecken des Osthafens.
So pragmatisch wie das Hafenbecken ist auch der Aufenthalt: Konstantina entdeckt ein Secondhand-Kaufhaus, ich mache mich auf die Suche nach den Ersatzteilen, allerdings entpuppt sich der Marine-Service als längst geschlossen. (Danke, Google!) der andere Laden als reiner Motorboot-Händler ohne Ersatzteile.
 
Dann stirbt Konstantinas Smartphone und macht allen wieder mal klar, wie abhängig wir davon mittlerweile sind.
Ich bin den Vormittag unterwegs, einen Reparaturservice zu finden, erfolglos, dann kaufen wir ihr ein billiges Smartphone, weil ja immerhin das Flugticket nach Athen für Freitag in der App ist.
 
Dann - welche Überraschung treffe ich Guido, einen alten Schulfreund aus Kindertagen, der mit seiner Tochter in der Gegend war um ein Auto in Odense abzuholen. Der sitzt im Restaurant direkt neben dem Boot. Im Januar waren wir gemeinsam bei der Bootsmesse, er träumt auch davon, sich ein Boot anzuschaffen.
Meines ist ihm allerdings zu klein und zu alt.
 
Immerhin schaffen Konstantina und ich es noch, dem Schloss, das früher einmal so was wie der Königssitz war, und einem Museum, in der Stadt einen Besuch abzustatten. 
 
 

In diesem Cafe fühle ich mich sehr viel wohler, außerdem nutzen wir ausfühlrich die Angebote der Museumspädagogik.
 

 

 


 
  



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