Mittwoch, 16. September 2026

Helgoland - Varel 16.9.2026

 Es ist ein ziemliches Brett, das da so vor mir liegt. Fast 60 sm, ein Prickenwald am Ende, Zwingend muss ich zur Ebbe an der Einfahrt der Jade sein, damit ich mit dem Flutstrom einlaufen und am Ende die Pricken kurz vor Hochwasser angehen kann.
Der Wind hat von Süden auf NW gedreht, ich denke, bis zum Dunkelwerden werde ich sogar durch die Pricken vor Varel kommen. Wenn nicht, bleibe ich eine Nacht in Wilhelmshaven. 
Um 5.00 gehts im stockdunkeln los, mit mir startet eine Niederländische Familie, die im Päckchen an mir festgemacht hatten. Anfangs traue ich mich nur mit Vorsegel los, das kann ich besser kontrollieren.
Bereits der Sonnenaufgang wird spektakulär.
 


Um mich herum sind jede Menge Regenfronten, nicht eine trifft mich. 
Um 10.00 bin ich schon an Wangerooge vorbei und fahre in die Jade.
 

 Hier geht es mit den spektakulären Himmeln weiter, man könnte Kalender mit Nordseebildern füllen.
 




Ich schaffe es problemlos durch die, nicht immer vollständigen Pricken, und habe eine Stunde, um auf die Öffnung der Schleuse zu warten. Die Zeit am Wartesteiger wird mir aber lang, die Schleuse öffnet genau dann, wenn im Hafen und außen der Wasserstand gleich ist. Und heute dauert das eine Stunde länger.
Ich lerne Jürgen kennen, der eine Art lexikalisches Wissen über schwedische Yachten hat, der weiß alles über Marieholm und Fortissimo, nur war er noch nie auf einer. Dem helfe ich ab. 
Ich lerne auch noch Detlef, den Vereinsvorsitzenden kennen, der zeigt mit meine Box für den nächsten Monat.
Jürgen hilft mir auch in die Box, die eigentlich viel zu flach ist. Ich fahre mit Karacho hinein und bleibe schon nach einem drittel stecken. Mit Ziehen und Winschen komme ich schließlich unter. Das Boot sitzt bombenfest im Matsch.
 
 Völlig überflüssig: Die Vorleine.
 
Ein paar Tage später komme ich noch einmal mit dem Auto vorbei und räume die wichtigsten Sachen vom Boot. Eigentlich wäre es ein hübscher Hafen mit netten Menschen darin, aber meine Pläne sind jetzt anders.
 

 

Dienstag, 15. September 2026

13.-15.9.2026 Helgoland

  

Der nächste Versuch: Es wird ein Segeltag der Extraklasse.
Ich kann bis zum Sperrwerk gegen die letzten 90 min der Flut segeln und bin ausnahmsweise nicht allein. EIne Hallberg-Rassy mit jeder Menge Menschen an Bord will nach Büsum, so bin ich wenigstens bis zur Eingangstonne nicht allein.  
Danach:
 

  
Als ich um 21.00 ankomme, ist es natürlich stockdunkel. Trotzdem helfen mir zwei Jungs beim Anlegen, wobei zumindest einer ziemlich dominant auftritt. Egal: Sie laden mich beide auf ihren Kahn ein (80m² Wohnfläche!!!). Auch sie haben das Boot gerade gekauft und bringen es nach Lemmer. Ich frage mich, ob einer der beiden Oligarch ist, aber tatsächlich ist einer der beiden Bootsbauer in Lemmer und richtet sich das Schiff, das er für 25000 Euro gekauft hat, als Wohnung her.
Die Roomtour ist beeindruckend, aber beide wollen morgen trotz kräftigen Südwind weiter, also bleibt auch dieser Kontakt eher oberflächlich.
Dafür gehe ich im Helgoländer SPA in die Saune. Komplett alleine. Keiner außer mir da. Auch mal schön.
 

Allerdings weiß ich immer noch nicht, wo ich im Winter hin soll. Der Werftbetreiber, der wohl im Hafen Varel für die Winterliegeplätze verantwortlich zeigt, will 2600 Euro. 
Ich suche und finde in Akkrum, in Friesland eine Werft, die das ganze zu einem fairen Preis macht. aber erst ab Mitte Oktober. ALso arrangiere ich, dass ich einen Monat als Gastlieger in Varel bleiben kann, dann muss ich im Oktober das Boot umlegen, damit es aus dem Wasser kommt.
OK. 
 

Samstag, 12. September 2026

1. Fluchtversuch 11.- 12.9.2026

 

Nach einer durchwachsenen Nacht, in der ich zeitweilig laut jammend durch Boot gegeistert bin, bis ich irgendwann die Maximaldosen aller mit zur Verfügung stehenden Schmerzmedikamente geschluckt hab, entscheide ich mich, den Sprung nach Helgoland anzugehen. 
Ein kräftiger Nordwind ist angesagt, eigentlich perfekt um nach Helgoland zu fahren. Gegen die Strömung fahre ich durch die Eider zum Sperrwerk, ich will das ablaufende Wasser so weit wie möglich mitnehmen. 
Das ist mühsam. 
Was die Vorhersage allerdings nicht anzeigt, ist, dass der Wind außerhalb des Sperrwerks auf West dreht und so eine veritable Wind-gegen-Strom Situation entsteht. Ich komme kaum vorwärts, was sehr mühsam ist und nach eine Stunde gebe ich auf. 
 


Ich fahre zurück nach Tönning. Nun gegen das ablaufende Wasser der Eider. 
Was wieder sehr mühsam ist. 
Aber immerhin kann ich nun die Robben angucken, die auf der Sandbank der Eider faulenzen.
 
 
Als ich in Tönning ankomme, bleibe ich, von der Strömung versetzt, auch zunächst einmal in der Hafeneinfahrt hängen, das Wasser ist weit abgelaufen. 
Da kann ich aber nun wirklich nicht bleiben, ich blockiere nämlich die Aus- und Einfahrt also gebe ich Gas.
 
Mit etwas Mühe wühle ich mich zumindest an die Spuntwand, hier geht es dann mit viel Gas weiter, mit viel Gas schaffe ich es in den Hafen und an meinen Liegeplatz von heute morgen.
Um den Radeffekt muss ich mir allerdings keinen Kopf zu machen, 2 Meter vor dem Steg bleibe ich endgültig stecken. Ich muss warten, bis das Wasser wieder steigt.
Zumindestens kann ich Landleinen legen, damit ich dann mit steigendem Wasser nicht durchs Hafenbecken treibe.
 



 



Donnerstag, 10. September 2026

Im Kanal 10.9.2026

  

Der Zahn puckert bedenklich, ich bin früh auf und mache mich auf den Weg nach Tönning. Hier muss es doch einen Zahnarzt geben! 
Und was noch blöder ist: Ich missinterpretiere eine grüne Tonne und zack! stecke ich fest. Natürlich so, dass ich null Chance habe, mich zu drehen und wieder zurück zu fahren. Och, denke ich, eine gute Gelegenheit, die Methode: "Rausziehen mit Anker und Winsch" mal auszuprobieren. Also ins Beiboot, Anker und alle Kette und Leine dazu un dann so weit gerudert, wie es geht. Anker fallen gelassen und darauf vertraut, dass er sich wirklich in die richtige Position bringt. Und dann Winschen.
Das Boot dreht sich tatsächlich ohne viel Federlesens und ich kann einfach wieder aus dem Flach herausfahren. Aber: während ich winsche, denke ich mir: Och, du hast das Dinghi aber an eine ganz schön lange Leine gehängt. Schon, aber die Leine ich nicht mit dem Boot verbunden und das kleine Schlauchboot treibt ungestört ab, ins immer flachere Wasser. Bis es im Schilf hängen bleibe.
Perdu.
Sollen Kinder damit spielen, es war eh grenzwertig klein.
Und die Kühe stehen am Ufer und gucken blöd.
 

Friedrichstadt klappt mit den Schleusenzeiten nicht, aber der Weg nach Tönnng wird mir durch die Brücken lang, deren Bedienung immer wieder telefonisch erfragt werden muss und das mit Telefonnummern, die in meinem Törnführer nicht mehr aktuell, im Internet kaum zu finden sind.

 


Und ich werde zahnschmerztechnisch immer ungeduldiger.
Tönning erreiche ich auf den allerletzten Drücker, bevor das Wasser zu niedig steht. Das wäre der GAU geworden: Freitag nachmittag zu spät in Tönning einlaufen, stecken bleiben und dann den Zahnarzt verpassen. Als ich den Liegeplatz erreiche, mache ich das Boot dann auch nur nur sehr provisorisch fest und telefoniere die beiden Zahnärzte im Ort durch. Der erste Anruf ist ernüchternd: Röntgengerät kaputt, ich muss wohl nach Friedrichstadt, wenn es sein muss, halt mit dem Taxi.
Die Sprechstundenhilfe verschweigt allerdings konsequent, dass es noch eine zweite Zahnärztin im Ort gibt: Und hier bestellt mich die Sprechstundenhilfe gleich in die Praxis. Röntgengerät funktioniert und zeigt eine Entzündung (Ach was!).
Mit einem beherzten „Ran an den Feind“. nimmt der Bohrer die Arbeit auf und eine halbe Stunde später habe ich gereinigte Wurzelkanäle.
Gottseidank ist Flohmarkt in der Lagerhalle, das lenkt von der widerlichen Pein ab, die die Behandung an diesem Tag für mich bereit hält. 


Mittwoch, 9. September 2026

Im Kanal 9.9.2026

  

Ich hatte mit dem Schleusenwärter besprochen, dass ich gegen 9.00 durchfahren möchte, nun scheint allerdings die Schleuse defekt zu sein. Ich werde halbstündlich vertröstet, („geht gleich los“) und gerade, als ich abdrehen will, geht’s dann auch wirklich weiter. 
Allerdings ist mein ambitionierter Tag, der mich eigentlich nach Friedrichstadt bringen sollte, jetzt ruiniert. Da hatte ich mir schon den Zahnarzt rausgesucht, das wird jetzt wohl nichts. Ich erhöhe die Schmerzmitteldosis, wozu sonst bin ich mit einer berufsmäßigen Drogendealerin verheiratet, und schaue mal, wie weit ich komme.
 
Die Brücke in Pahlen schaffe ich noch spielend, der „Hafen“ erschreckt mich dann aber doch. Da mag ich nicht sein. Nach einem kurzen Einkauf fahre ich weiter. Und finde drei Kurven weiter, an der Bargener Fähre, ein schönes Plätzchen. Zu ankern traue ich mich fast nicht, meine Zahnschmerzen rauben mir jede abenteuerliche Ambitionen.

Im Kanal 8.9.2026

 

 

 

Das sehr schöne Wetter der letzten Tage ist wohl erst einmal vorbei, es ist grau und ab und zu regnet es. Ich habe nicht gut geschlafen und entscheide mich, als ich an die Gieselauschleuse komme, spontan für die Eider. Ich muss einen Zahnarzt finden, bis nach Hause schaffe ich das so nicht.
 

Zu Hause: Ich hatte es geplant, mein zu Hause für das Boot nach Varel zu verlegen in den Clubhafen. Heute erfahre ich dann aber, dass ich keinen Platz bekommen kann, da der Verein keine neuen Mitglieder aufnimmt. Wegen Umbaumaßnahmen.
Ich brauche einen Plan B.
Und einen Zahnarzt. Ohne Schmerzmittel komme ich nicht zurecht, ich hoffe irgendwo am Kanal einen zu finden.
Die Nacht verbringe ich an der Giselauschleuse.
 
Und es regnet, kaum dass ich angelegt und mein Boot festgemacht hab. Aber so richtig.

Im Kanal 7.9.2026

 

 

Erst noch einmal die Gepflogenheiten des Kanals durchlesen, dann reihe ich mich in die Gruppe der Wartenden ein. Hatte ich beim letzten Male den höchst peinliche Stunt gezeigt, mit dem einzigen Vorteil, dass ich nicht ins Wasser gefallen bin – jetzt läuft alles tadellos. Ich halte mich von den anderen Booten und dem Frachtschiff fern, lege in Ruhe an.
 






Die Bezahlstation im Kanal, an der ich Anton und Anja kennen gelernt habe, ist außer Betrieb, bezahlt wird in Brunsbüttel oder Giselau.
Ich weiß alledings noch gar nicht, wohin ich fahren soll, Brunsbüttel wäre schneller, aber ich habe einen Heidenrespekt vor der Elbe und seiner Strömung. Und wieder festgenagelt zu sein, wenn der Wind nicht passt.
Tönning ist weiter, aber schöner. Ich werde das spontan entscheiden. Sehr viel Lust auf Motorbootfahren habe ich heute nicht, ich fahre bis Rendsburg und finde im Hafen des Büdelsdorfer Yachtclubs einen hübschen Platz für die Nacht.

Nur der Zahn nervt.

Sonntag, 6. September 2026

pures Segelglück Sønderborg - Kiel 6.8.2026

 

Es verspricht ein phantastischer Segeltag zu werden: schon morgens scheint die Sonne, der Wind kommt mäßig aus West. Ich stehe schon um 8.30 an der Brücke und scharre mit den Hufen. Die beiden Schweizer schlafen noch, also wird es ein weiterer Alleinsegeltag.
Noch im Hafen kann ich in Ruhe Segel setzen, dann geht es zuerst mit raumem, dann mit halbem Wind Richtung Kiel.
Ich segele jede Mengen Mini-Regattas und gewinne sogar eine ganze Reihe, Dorma läuft wie von der Leine gelassen.


In der Kieler Bucht spielt auf einmal mein tablet verrückt, der Bildschirm ist völlig duster, ich mogele mich per Google-Maps durch und finde den Hafen Holtenau.


Der hat per Google gräßliche Reviews, allerdings finde ich alles tadellos und so gar duschen kann man, wenn jemand einem den Code für die Duschräume verrät, und das alles für umsonst.
Abends kommen die Schweizer noch dazu und ich kaufe denen einen Kanister mit Bootsdiesel ab. Die haben in der Karibik viel zu viel Treibstoff gekauft. Jetzt habe ich grün gefärbter Karibik-Diesel in meinem Tank. 
Was nervt: Mein Zahn. Der zeigt gerade sehr deutlich, dass er noch da ist. Das tut er eigentlich schon ein ganzes Jahr, gerade wird es penetrant.
Was super ist, das tablet spielt wieder mit. Irgendwie bin ich an die Einstellung der Display-Helligkeit gekommt.


Sønderborg 2.9. - 6.9. 2026


 Meine Laune ist nicht die allerbeste, als ich morgens aufwache, die ganze Nacht hat es geregnet, es war windig und ich bin immer wieder aufgewacht, um nach dem Anker zu sehen. Unter Motor fahre ich aus dem "Fjord" und bin überrascht, Segel setzen zu können.
Drei Boote sind auf meiner Höhe, eine Crew macht vor allem durch Rowdy-Manieren auf sich aufmerksam: Alle anderen Boote werden geschnitten, Vorfahrt ist nur ein theoretischer Begriff.
Wieder setze ich nur das Vorsegel, ich will Abstand halten zu den anderen, allerdings ist Dorma einfach zu schnell.
Innerhalb kürzester Zeit habe ich zwei der Boote eingeholt, mit dem Rüpel tue ich mich schwerer. Jedes Mal, wenn ich durch das Lee überholen will, bremse ich ab, irgendwann klappt es doch.
 
 
Jetzt ist nur sportlich-schnelles Segeln angesagt.
Ich suche mir den Stadthafen vor der Brücke heraus. In den klassischen alten Hafen zu fahren, traue ich mich nicht, am Ende ist da nichts mehr frei und ich müsste wieder durch die Brücke zurück. 
 

Und die öffnet nur einmal pro Stunde.
Die nächsten Tage verbringe ich damit,  eine Schlechtwetterfront abzuwarten. Sehr viel Wind, immer wieder Regen.
 



 
Bei meinen Spaziergängen, bei denen ich dann auch furchtbar nass werde, finde ich eine Windmühle, die in Betrieb zu sein scheint.
 
 
Ich gehe rein und bin überrascht: Ich bin der einzige Besucher. Nur ein paar Mühlenenthusiasten sitzen an einem Klapptisch, das ist gar kein Museum. Trotzdem bekomme ich eine exklusive Führung darf auf die oberste Plattform und lerne das System kennen, mit dem sich die Mühle immer automatisch zum Wind ausrichtet.
 


Ich bekomme von der Stadt kaum etwas mit: Meine Versuche, Ausflüge zu starten enden in wolkenbruchartigem Regen, sogar der Versuch, auf den Hotelturm zu fahren scheitert. Weil ausgebucht.
Am Ende bleibt die Erinnerung an Malte und Gianna, zwei junge Schweizer die mit ihrem Boot gerade aus der Karibik gekommen sind und die nicht genau wissen, wie man denn von hier nach Lelystad kommt. Wir treffen und später noch einmal, trotzdem bleiben alle Kontakte eher oberflächlich.
 

Mittwoch, 2. September 2026

1.9. - 2.9.2026 Dyvig - Eine der schönsten Ankerbuchten Dänemarks?

der Törnführer preist die Ankerbucht recht vollmundig an und so was triggert mich eben. Also nutze ich den Westwind und fahre los. Ich setze nur das Vorsegel, mehr brauche ich nicht und es wird eine wilde Fahrt, nach der das Innere meines Bootes etwas umgeräumt ist und wieder Platz im Geschirrschrank. 

 

 Dänemarks schönste Ankerbucht? Naja, es regnet die ganze Zeit. Das Dinghi bleibt auf Deck und ich versuche, mir vorzustellen, wie das wohl bei schönem Wetter ist.

Um mich herum drei andere Boote, eines scheint tatsächlich schon länger hier zu stehen. Ich werfe meinen Anker in respektvoller Entfernung und starte meine neue Ankerüberwachungsapp. Die funktioniert komplett störungsfrei, kein Fehlalarm.

In der Nacht fängt es an, zu winden, 4 - 5 btf sollen es sein. De Bügelanker ruckt sich keinen Millimeter und am nächsten Morgen hab ich so meine Mühe, den wieder rauszuziehen. 

Dienstag, 1. September 2026

30.8. - 1.9.2026 Bagø

 

Ich überlege hin und her, wohin denn die Reise eigentlich gehen soll. Ich entscheide, während ich schon unterwegs bin, nach Bagø zu fahren, Das ist nicht so weit, ich fahre immerhin erst um 14.30 los.
 
Sonne und Regen wechseln sich ab, ich setze, da ich nur mit Vorsegel fahre, bei Regen das Sonnensegel der Kuchenbude. Das hilft phantastisch.
Nur die Schleife bei Middelfart muss ich den Motor anwerfen, ansonsten geht heute alles per Segel. 
Zwischendurch auch mal recht wild.
 
 
 
In Bagø habe ich meine liebe Not, das Boot in die Box zu bekommen, der Seitenwind versetzt mich doch recht arg. Mit Hilfe der anderen, die kurz zuvor das selbe erlebt haben und einer Manöverleine um die Winsch klappt es dann aber doch ganz maniertlich.
Ich nehme mir einen Tag, um alle Wege der Insel abzulaufen. Ich empfinde sie auf eine ganz spezielle Art als melancholisch. Aber wunderschön.
 
Ein Leuchtturm, auf den man nicht hochkann.
 







 
bei meiner ersten Wanderung werde ich noch tüchtig nass geregnet, erst am Abend werden die Wolken weniger.
 
 
 
 Noch mal Hände voller Brombeeren
 
Man kann immer noch nicht auf den Turm, was für ein Verlust.
 


 
Es ist ein Jammer, aber selbst jetzt muss ich ein bisschen auf die Zeit sehen, Ende September steht der nächste Termin an und ich will wirklich nicht 100km Etmale abspulen müssen.


Helgoland - Varel 16.9.2026

 Es ist ein ziemliches Brett, das da so vor mir liegt. Fast 60 sm, ein Prickenwald am Ende, Zwingend muss ich zur Ebbe an der Einfahrt der J...