Der Wind bietet mir Æbelø oder Endelavø an, die Entscheidung treffe ich spontan.
Im Schmetterling, jetzt mit Baum, gehts Richtung Æbelø.
Kurz vor den Ankunft verabschieden sich allerdings die Nieten der Halteöse auf dem Spinnakerbaum, dann sieht das Segel nicht mehr so schön aus. Die Öse wird aber später provisorisch repariert.
Bei der Ankunft an der besseren, windgeschützten Ankerstelle sind alle drei Ankerbojen, die da gastfreundlich platziert sind, belegt. Macht nichts, ich fahre so weit wie es der Tiefemesser erlaubt, ans Ufer und lege den Anker.
Dann paddele ich los und streife über die Insel. Interessanterweise treffe ich dabei keinen einzigen Menschen.
Obwohl die Insel verlassen aussieht und dem Vernehmen nach renaturiert wird, gibt es gepflegte Wanderwege und irgendwie hat es den Anschein, als würde sogar das Gras ab und zu gemäht. Nur von wem?
Die Insel wirkt auf mich magisch und mystisch. Überall auf der Insel ist das Meeresrauschen zu hören, aber kein einziges mal ein menschliches Geräusch.
Als ich zum Boot zurückkomme, stelle ich erfreut fest, dass eine Boje freigeworden ist. Nicht, dass ich meinem Anker nicht vertrauen würde, aber an der Boje schlafe ich wie in Abrahams Schoß.




































