Donnerstag, 12. Juli 2018

9.7. - 11.7.18 Ameland


Dienstags ist es noch definitiv zu windig, ich habe keine Lust Wind-gegen-Strom bei 5-6 Bft zu fahren, deswegen bleibe ich zunächst im Hafen. Ich überlege hin und her, wie ich die weitere Fahrt planen soll, eventuell könnte es innen entlang Richtung Lauwersoog klappen. 

Ich lasse mir vom Hafenmeister und einer holländischen Seglerin, die auch einhand unterwegs ist, die NAP und LAT-Zusammenhänge erklären:
Die Karten zeigen nämlich immer die LAT-Wassertiefe an, also die geringstmögliche Tiefe gemessen in den letzten fünf Jahren. 

Nach allem hin-und herrechnen: Es reicht nicht, um durch das Amelander Wad zu kommen, haarscharf nicht.  Es bleibt dabei, ich muss außen rum. Und das zwingt mich fast dazu, noch einen Tag hier zuzubringen: Immer noch zu windig. 
Das wäre es gewesen, mit 50cm weniger Tiefgang

Ich fahre mit dem Rad über die Insel, überlasse mich ein bisschen der Wehmut,  weil ich seinerzeit eine so schöne Zeit mit Ute hier verlebt hab.
Ich habe so gut wie nie das Gefühl, bei all dem alleinsegeln "einsam" zu sein, gerade eben überkommt es mich dann aber doch.

Mit unverhältnismäßig hohem Aufwand bringe ich noch Licht in die Kochecke und den 3-fach-Stecker an. Das soll es dann aber auch mit Basteln gewesen sein, vorerst.

Nur: Wo zum Teufel ist eigentlich der Flaggenstock mit der Nationalen geblieben?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Das Zalando-Feeling 4.-5.7.2024

  Im Grunde ist es albern: Es ist ein kleiner Schlag auf einem sehr überschaubaren See, aber es ist das erste Segel-setzen mit Caissa.  Wenn...