Vor ein paar Jahren bin ich einmal die Muschelbalje entlang gefahren, jetzt hätte ich gerade einmal 20 cm unter dem Kiel, das ist mir zu wenig. Und weil wir außenrum über die Otzumer Balje müssen, die auch immer flacher wird, geht es um 7.00 Uhr los.
Es ist wieder völlig windstill, aber gottseidank hat mich der Außenborder noch nicht im Stich gelassen.
Tamara und ich steigen auf den Leuchtturm, der Ausblick ist phantastisch. Funfact: Als ich unten bin, fällt mir ein, dass ich vergessen hab, die Türe mit dem Jugendherbergsschlüssel abzuschließen. Und vergessen hab, das Licht wieder auszumachen. Also die ganze Strecke wieder rauf...
Der Strand ist mir zu sehr Baustelle, hier mag ich nicht ins Wasser gehen. Tamara ist das egal, die schwimmt los und ist auf einmal Aug in Aug mit einer Seerobbe. Ich weiß nicht, wer sich mehr erschreckt hat.
Während sie am Strand köchelt, sitze ich beim Hafenmeister und trinke ein echtes Früh-Kölsch und tausche mit den anderen Seglern Anekdoten aus.
Ich erfahre: Ich soll mit dem Ebbstrom auslaufen und dann schaffe ich die Barre an der Harle ganz leicht. Und mich dann in die Weser reinziehen lassen.
Aha.
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