Der Plan ist: Nach Texel und dann außen rum bis IJmuiden, über den Nordzeekanal ins Markermeer. Aber zuerst muss ich ja mal nach Texel kommen. Das geht wohl recht entspannt. 3 Stunden nach Hochwasser ablegen, mit dem Ebbstrom rausziehen lassen und dann an einer Boje eingangs des texelsstroms warten, bis die Flut kommt. Dann mitziehen lassen. Klingt einleuchtend,
Die Schleuse Den Oever bringt dann erst einmal jede Menge Wartezeit mit sich:
Was aber nicht so schlimm ist: Es sind nur ein paar Meilen bis Texel. Außerdem komme ich, sagt mein Buch, gegen den Texelstrom eh nicht gegen an. Sowas zwingt zur Geduld
Erst als der Dicke einfährt, können wir anderen auch in die Schleuse
Die Fahrt ist sehr sportlich es weht mit 4-5 Bft, zeitweise kreuze ich auch im Fahrwasser. Und weil ich mit dem Ebbstrom fahre, bin ich viel zu früh an der Boje, an der ich das Kippen des Texelstroms erwarten sollte. Also versuche ich es doch gegenan.
Der Wind erlaubt mir 5 kn gegen das Wasser, ich habe das Gefühl, gar nicht voranzukommen- mein Navi äußert sich wegen des langsamen Geschwindigkeit über Grund auch gar nicht.
Im Fahrwasser vor Texel
die selbe Boje - 7 min später.
Vor der Hafeneinfahrt treffe ich wieder auf die beiden Belgier. Sie liegen vor Anker, der Skipper zieht wie wild an der Startleine seines Außenborders. Der hat wohl eben seinen Geist aufgegeben.
Ich nehme die beiden an die Seite und wir fahren in den Hafen. Abends gehen wir dann lecker essen.
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