Dienstag, 1. September 2026

Fredericia 28.8. - 30.8.2026


 Veilje ist als Stadt so abtörnend, dass ich es vorziehe, den Hafen zu wechseln. Im Regen fahre ich los, im Regen lege ich an. Und dabei habe ich die ganze Zeit Gegenwind, was nun angesichts der Kurse, die ich zu fahren hatte, ein wenig merkwürdig ist.
In Frederica habe ich die Wahl zwischen einem Hafen in der Stadt und einer Marina 2 km weg. 
Ich entscheide mich für ersteres. Die Hafeneinfahrt ist alles andere als einladend, 
 
 
der Hafen selbst so gut wie leer.
Daher erspare ich mir das Gedöns mit der Box und lege gleich mal quer an.
 

Es ist wie im April, Sonne, in der ich spazieren gehe und der ehemaligen Bastion einen Besuch abstatte,  und schauerlichem Regen, der mich stolz auf meine Kuchen bude sein lässt.
 
 
Als ich einer sehr gestressten Familie in einer viel zu kleinen Yacht beim Anlagen helfen will, rutsche ich auf dem glitschigen Steg aus und verstauche mir mein Handgelenk. Und entscheide automatisch, dass morgen keine Weiterfahrt stattfindet. Außerdem bin ich noch mit dem Kopf auf eine erhöhte Leite aufgeschlagen, gottseidank neben den Poller, jetzt tut der Hals ein bisschen weh.
Am dritten Tag vertrödele ich den Morgen und mag mich nicht entscheiden, ob ich weiterfahren oder noch einen Tag bleiben soll.
Die Vorhersage in Meteoblue sieht sehr dramatisch aus, dem Windfinder vertraue ich nur so halb, der ist immer viel zu optimistisch.
Als dann auch noch die Familie auf dem Nachbarboot ausläuft, entscheide ich mich: So doll ist es hier nicht, ich fahre weiter. 
 


 

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