Freitag, 10. Mai 2019

Ystad - Kaseberga im Nebel 10.5.2019


Es ist Gottseidank nur eine sehr kurze Tour, 10 sm, denn sie verläuft ausschließlich im dichten Nebel mit Hilfe des Plotters. Nun kann ich ja auch noch AIS-Signale empfangen, was mich eine zeitlang auch in einer Art Sicherheit wiegt. Allerdings fahre ich einfach der Rik hinterher, die sind zu zweit und können besser navigieren.
Ich bin doch heilfroh, als ich mit einem male vor der Mole stehe. Ich hab gar nichts gesehen, schon gar nicht, dass ich die ganze Tour in "Sichtweite" des Strandes gefahren bin.



Kaseberga selbst ist eigentlich nur ein Yachthafen und ein großer Steinkreis, der wohl mal als eine Art Sonnenuhr funktioniert haben muss.



Als ich dort mit Anton spaziere ist es immer noch so neblig, dass man das andere Ende des Steinkreises fast nicht sieht.


Der Hafen hat ein bisschen die Anmutung eines Hafens am Polarkreis. Wenige Häuschen, ein paar Fischverkäufer. Souvernierläden.




Wir liegen dann da auch nur zu zweit, die Saison hat noch lange nicht angefangen.
Als es abends aufklart, gehe ich noch einmal zu den Steinen hoch und, ich gebe zu, mein Herz blutet ein bisschen.





Abendbrot im Hafen

Ystad 8.5.-10-5.2019

Ystad ist hübsch. Es gibt eine Menge alter Fachwerkhäuser ein Kloster, Museen. Viel zu gucken. Das Wichtigste aber ist: Ich brauche mal etwas Pause. Ich bin bisher 450 sm gefahren, Gottseidank ohne ernstzunehmendes Problem. Aber ich will jetzt mal irgendwo sein und durch die Stadt stromern und gucken. Und meine Fock braucht einen Segelmacher.
Das schöne ist: Anton und Anja sind abends noch in Klintholm losgefahren und morgens hier angekommen.







Es gibt Führungen auf den Spuren von Kurt Wallander, dem wahrscheinlich berühmtesten (fiktiven) Einwohner dieser Kleinstadt.
Und irgendwann stehe ich dann auch in der Mariagatan 10, dem Wohnhaus des Kommissars. 


Abends im Hafen bittet mich Anton ihn beim in-den-Mast-steigen zu sichern. Seine Antenne funktioniert nicht mehr und er möchte ein neues Antennenkabel einziehen. Er bleibt auf halbem Wege stecken, also steige ich rauf und er sichert. 



Der Donnerstag beginnt furchtbar verregnet. Neben mir ächst und knarrt einer der Schwimmstege zum Gotterbarmen. Mitten in der Nacht stehe ich auf und binde das Boot fester. Ich verbringe den Vormittag lesend und das Boot putzend. Dann schaue ich mir das örtliche Museum an. Tanken muss ich auch noch, und am Ende warte ich auf den Segelmacher, dem ich meine Fock überantwortet habe, damit er eine geöffnete Naht flickt.Morgen gehts nach Kaseberga, hier gibt alte Steine zu bewundern.

Dienstag, 7. Mai 2019

Nach Ystad oder: Gedanken zum Thema Glück 7.5.2019


Anton, Anja und ich haben uns für 8:00 zum losfahren verabredet, aber ich kann um 6:00 nicht mehr schlafen und fange an, meine Sachen zu packen und das Boot fertig zu machen. Gerade, als ich den beiden einen Zettel an die Reling hängen möchte, kommt Anton und verkündet, sie bleiben da. Die Fahrt gestern hat ihr doch zu arg zugesetzt. Ich bin allerdings der Meinung, wenn nicht heute, wann dann? Der Wind wird in den nächsten Tagen eher stärker und auch seine Richtung ändern und wenn schon eingeweht, dann in Ystad.
Ich plane, nur mit der kleinen Fock zu fahren, dann dauert es zwar länger, aber der Autopilot kann auch was tun. Um 8:00 lege ich los und ich ändere gleich mal meine Meinung. Nur mit der Fock komme ich nicht einmal um die Ecke bei Mön's Klint, also das gereffte Groß gleich hinterher.
Eine halbe Stunde später komme ich an der berühmten Felsen an.




Was ist Glück? Die Momente unbeschwerten und vollkommenden Glücks im Leben belaufen sich summiert vielleicht auf Minuten oder Stunden. Aber das ist es dann, das Leben. 
In diesen Urlauben waren wir diesem Idealzustand oft am nächsten. Wir ertrugen es klaglos im vollgestopften Auto 1000 km und mehr hinter uns zubringen, nicht angeschnallt, natürlich, um nach den Ferien sonnensatt wieder nach Hause und in die Schule zu kommen. 

All die Erinnerungen an diese glückliche und unbeschwerte Zeit kommen mir beim Anblick dieser Felsen hoch. Wir hatten in den Urlauben ein unausgesprochenes Agreement: Bei schönem Wetter gingen wird baden, bei nicht so schönem Wetter sightseeing. Das Wetter in Dänemark bringt es so mit sich, dass beides zu seinem Recht kam. Abende lang spielten wir. Rommee oder Kniffel, es gab keinen Fernseher und mein Vater ließ sich die Tageszeitung in den Urlaub nachschicken. Dann las er mit drei Tagen Verspätung die Nachrichten über Bundeskanzler die noch Willy oder Helmut hießen, der 1. FC Köln war noch eine ernstzunehmende Größe.

Ich kann nicht anders, ich rufe beim Vorbeifahren meine Mutter an. Und fühle mich dem Moment vollkommenen Glücks sehr, sehr nah.

55 Meilen liegen vor mir, 4-5 btf raumschots steht der Wind. Sehr lange funktioniert die Segelauswahl sehr gut, ich erreiche gute Geschwindigkeiten ich habe aber noch nie bei so hohen Wellen gesegelt. Gottseidank schieben die Wellen, teilweise sind die wohl über 2 m und kommen von schräg hinten. Der Autopilot hat seine lieben Not, aber wenn ich ihn einfach mal eine zeitlang machen lasse, stelle ich fest, findet er immer wieder den richtigen Kurs. Nur zwei mal scheint er richtiggehend zu erschrecken, als eine Bö durchzieht und das Boot anluvt, scheint das Teil starr vor Schreck gar nichts zu tun. 
Aber ich fühle mich sicher genug, ein paar Seiten zu lesen, oder auf die Toilette zu gehen und das Ruder eine zeitlang aus der Hand zu geben.


Begegnungen


Dann dreht der Wind und ich muss, um einigermaßen den Kurs zu halten umdisponieren. Fock und Groß runter und die Genua setzen. Dann kann ich den Wind, der inzwischen genau von hinten kommt, am besten nutzen.

  
5 Meilen vor Ystad werde ich noch einmal von einer Regenfront gejagt. Die erreicht mich, und prügelt mich über die letzten Meilen. Ich erreiche Geschwindigkeiten von weit mehr als 10 kn. Und ich überlegen, welche Windstärke vorliegt, wenn Gischtflocken abgerissen werden. Und ich hab keine Sturmfock, sondern die Genua gesetzt. Das Segeln wird für 20 min zum Balanceakt. Fährt das Boot zu weit nach links, packt der Wind die Genua mit voller Breitseite und dann wird es schwer, den Kurs zurückzugewinnen. 
Fährt das Boot zu weit rechts, packt der Wind das Segel von der Rückseite und bremst es quer zum Wind ab. Bei den Wellen ist das kein Spaß.
Abends gehe ich noch ein bisschen in Kurt Wallanders Städtchen spazieren und dann kündigt sich die Rik doch noch an: Sie wollen um 17:00 losfahren und sich dann um 3:00 hier. Schön.

Montag, 6. Mai 2019

Ob man so was wirklich will? 6.5.2019

Es dauert morgens, bis ich zu einer Entscheidung komme...einerseits ist mit 5-6 btf viel, zu viel Wind angesagt, andererseits möchte man in Gedser auch nicht begraben liegen, einerseits... andereseits kommt der Wind raumschots. Also gegen den Wind keinesfalls, mit dem Wind...ok.
Um 11:30 ist die Entscheidung gefallen, ich fahre los, Anton entscheidet auch, loszufahren. Die 35 sm sollten in 7 Std, zu schaffen sein, am Ende werden es 6 Std sein.
  

Los gehts dann bei allerschönstem Wetter, aber das ändert sich im Laufe des Tages noch ein paar Male.


Linker Hand gibts Regen, rechts ist das Wetter noch schön. Aber das ändert sich bald: Immer wieder ziehen Regenfronten durch, die richtig starken Wind mit sich bringen. Aber den Regen sehe ich gotteseidank nur von weitem.
Aber:
Zwei Male muss ich das Großsegel komplett bergen, der Druck in der Takelage ist einfach zu groß und für 8-9 Knoten ist das Boot nicht gemacht. 


Der Autopilot hat überhaupt keine Chance, das Boot auf Kurs zu halten, alles ist original handgesteuert. 

Die letzten Stunden segele ich ohnehin nur mit der Fock, alles andere ist zu viel. 
Merkwürdig: Land, also Möns Klint, sieht man schon ewig weit voraus. Das Land ragt hier bis zu 60m aus dem Wasser, aber das tut nichts zur Sache. Von dem Moment, da man zuerst einmal Land sieht, sind es immer nocht 25sm. Und die dauern mit meinem Boot 5 Std. 
Die Rik kommt außnahmsweise lange nach mir im Hafen an. Meine Übung in einer box anzulanden scheitert, aber um diese Jahreszeit ist das egal.
 

Ein anderer Segler erzählt, sie hätten auf dem Windmesser bis zu 9 bft, gehabt. Ich fände den Gedanken ja reizvoll, aber ich finde keinen Beleg für solche Böen, also gehe ich mal von 6-7 aus.
Trotzdem: eine der Touren, die erst schön werden, wenn man angekommen ist.

Sonntag, 5. Mai 2019

Dänemark 5.5.2019


Mit Dänemark verbinde ich eine Menge schönster Kindheitserinnerungen. Schwimmen bei Möns Klint, Romme mit Wagenrädern voller Karten und meiner Mutter, die immer gewann, weil sie gefühlt immer Romme-Hand spielte.
Kerzen mit drei Dochten, die stundenlang brannten, den einzigen Fisch, den ich je geangelt hab. (Eigentlich eher erlegt, er hatte den Haken im Auge stecken.)
Ursprünglich ist der Plan, bis nach Klintholm zu segeln, aber mir ist das zu weit. Gedser sollte für heute reichen.
Was vorher nervt: Mein Openplotter spinnt rum. Als ich das Programm starte, ist OpenCPN, das Plotterprogramm, wie leergeräumt. Keine Karte, kein Zugriff auf GPS, nichts. Ich bekomme es an dem Abend auch nicht mehr zum laufen, aber sowas kostet mich Nachtschlaf: Irgendwo zu sein, und alle meine Navigationsinstrumente haben ihren Geist aufgegeben. 
Ich könnte mir natürlich die Papierkarten besorgen und auf der Ostsee kann ich auch prima mit Kompass navigieren, aber es nervt.
Die Tour ist sehr ruhig: Die Fock wird bald durch die Genua ersetzt, ich segele teilweise im Schmetterling mit ausgebaumtem Vorsegel.
Der Autopilot tut, was er soll, aber ich stelle fest, dass er im Bereich des Windpark ordentlich abgelenkt wird. Sollte das Teil wirklich so sensibel sein?

Es ist ein richtig sonniger Segeltag. Wenn es nicht so kalt wäre, man könnte glauben, es ist Sommer. Oder zumindest Frühling.


Zunächst gehts unter der spektakulären Fehmarnsundbrücke hindurch in sehr engem Fahrwasser.




 Im Verkehrstrennungsgebiet bleibt der Wind dann ganz aus, für eine Stunde starte ich den Motor. Komisch: die Rik, die ich eine sm hinter mir vermutet habe, ist auf einmal wieder gleichauf, Anton hat den Motor einfach nicht mehr ausgemacht. 
Wann genau ich Dänemark erreiche, weiß ich eigentlich gar nicht. Ich hisse einfach mal die Flagge und bin schon ein bisschen Stolz


Der Hafen? Jwd. Aber abends gibt es noch ganz großes Hafenkino: Viele Menschen auf einem viel zu großen Boot versuchen ebedieses mit Hilfe von Bug- und Heckstrahlruder anzulegen. Blamieren sich bis auf die Knochen, weil sie abgetrieben werden, oder schräg in der Box stehen.
Stehen aber im nächsten Moment, die Hände tief in der Tasche versenkt dabei, wenn die nächste Crew einläuft und das Selbe versucht. Und gibt fachmännische Kommentare.



Der Hafen kostet 18 EU. Unfassbar 

Kiel-Fehmarn 4.5.2019


Gestern war Hafentag. Ich bin so zügig unterwegs - ich habe noch gar nicht das Gefühl, irgendwo zu sein. Aber Kiel, so nett der Hafen auch ist, die Stadt ist - gar nichts. Zumindest nicht in dem grau-in-grau.
Abends verbringe ich noch mit Heike und Hubert auf deren Boot Stilla. Die beiden haben sehr große Sorgen wegen des Windes, jede Aktualisierung der Wettervorhersage wird akribisch verfolgt und diskutiert. Es ist die erste richtige Tour mit dem Boot, letztes Jahr haben sie sich mit einer Crew fast aufs Wasser gelegt, so etwas prägt.


Die Überfahrt nach Fehmarn beginnt bei allerschönstem Wetter. Die Crews der Stilla, der Rik und ich sind im Lemkenhafen auf Fehmarn verabredet. Ich komme als letzter los, Hartmut, und Heike haben als erstes losgemacht, ich bin froh, dass die anderen schon weg sind, als ich aus der Box komme. durch den starken Seitenwind verkaspere ich mich völlig und treibe dann querab durch die Boxengasse. Nur mit vorsichtigem Vor- und Rückwärtsgas kann ich verhindert, dass ich ein anderes Boot touchiere.
Einmal den Hafen verlassen, setze ich die stark gerefften Segel und bei halbem Wind gehts los.
Die Rik hab ich recht schnell eingeholt, solange der Wind in Landnähe noch schwächer ist, kriegt das schwere Stahlboot keinen Speed. Nach 5 sm überhole ich auch die Stilla, beide fahren nur mit sehr wenig Segelfläche.




Der Wind frischt immer mehr auf, je näher wir an Fehmarn herankommen, die Rik und ich fahren 20 sm Seite an Seite mit 5-6 kn. Immer wieder ziehen kräftige Böen durch, das schöne Wetter hat sich längst wieder eingetrübt und es ist richtig kalt.
Kurz vor der Einfahrt in den Hafen hagelt es dann auch noch.
Heike und Hartmut kommen fast eine Stunde später an. 
Es gibt Hafenbier und Hartmut schmeißt seine Brille ins Wasser.




Lemkenhafen ist ein total süßer, kleiner und ruhiger Hafen. Beim Hafenmeister läuft grooviger Jazz und so ein ganz kleines bisschen kriege ich das "Urlaub an der Ostsee-Gefühl"

Freitag, 3. Mai 2019

Anfahrt: letzter Teil 2.5.2019


In der Marina komme ich mit Hubert und Heike ins Gespräch. Die fahren kurz nach mir los, gemeinsam kommen wir an der Schleuse in Kiel an. Die zwei sind hier schon öfter durchgefahren, also können die mir den Wartebereich zeigen, auch den Bezahlautomaten und wir kommen näher in Kontakt: Ein lustiges Paar: Eigentlich ist sie der Skipper, was man daran erkennt, dass er die Arbeit auf dem Vordeck macht. Und die Schwimmweste trägt.  Wir erzählen dies und das, während wir warten, die kleine Schleuse ist seit Jahren außer Betrieb, und eine der beiden Kammern der großen Schleuse wird gerade saniert. Und das auf der meistbefahrenen künstlichen Schiffahrtsstraßen der Welt.
Der Warteplatz füllt sich, es gesellen sich Anton und seine Frau Anja dazu, zwei Holländer, die in Sneek wohnen und auch innerhalb von drei Monaten bis nach Stockholm fahren. 

Dann der Mensch mit der Motoryacht, die mal ganz entspannt 200 Liter Diesel pro Stunde schluckt. Wenn ich mich auf der Boot-Messe gefragt habe, wer die 1,5 Mio teuren Yachten eigentlich kauft: hier ist die Antwort.

Der andere Motoryachtfahrer, der mir meine Schabernack um Haaresbreite (es fehlten 2 cm) versenkt hätte und mir andeutet, ich soll "mal den Sabbel halten", weil ich mich tatsächlich beschwere. 

Aber es wird viel gelacht irgendjemand kocht Kaffee. Und ich verabrede mich mit Hartmut und Heike im Yachthafen Strande. Die beide fahren später weiter nach Fehmarn, ihre Yacht liegt da den Sommer lang. Vielleicht fahre ich ja mit, wer weiß. Aber erst übermorgen. Morgen ist es zu windig.




Erst gegen 19:30 können wir endlich in die Schleuse. Und die ist wirklich spektakulär.






In der Schleuse habe ich meine Groß schon einmal vorsichtshalber ins zweite Reff gebunden, in der Kieler Förde sollen 5-7 bft. wehen.
Die Schabernack scheint sich zu freuen, endlich wieder in heimischen Gewässern zu sein und legt spektakulär los. 






Im Hafen Strande treffe ich Hubert und Heike, die versuchen, einen Liegeplatz zu finden, aber ihr Boot ist zu groß, aber Anton steht schon da und winkt mich in eine Box neben ihrem Boot rein. Bei kräftigem Seitenwind ist das Einparken in die Box gar nicht so leicht, klappt aber trotzdem ganz gut.
Ich werde von den beiden aufs Boot eingeladen, Landebier trinken und einen Eintopf essen, später sind wir dann bei Hartmut und Heike, trinken, lachen und spinnen Seemannsgarn. Schön. So ist Urlaub.

Mittwoch, 1. Mai 2019

Anfahrtsweg Teil 3 1.5.2019


Die paar Kilometer, die ich gestern nicht mehr fahren wollte, laufen heute ganz von alleine. Ich fahre zuerst mit dem Motor, setze aber dann doch die Segel und fahre bis zur Schleuse.



Elbufer: Fahren Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

Der nette Typ von gestern hat mir die Geheimnisse des Kanals (und der Schleuse) verraten, Marion hat mir auch noch einen famosen link geschickt. 
Als ich an die Schleuse komme, folge ich einfach den Booten, die da schon warten. Ich komme in die Schleuse, ohne jede Warterei, angeblich kann es passieren, dass man eine Stunde lang Kreise vor der Schleuse dreht.

Die Fahrt? Grau, kalt, langweilig. Ich höre podcast, lese, zähle die Schiffe, die vorbeiziehen.

Fahren Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

 Wirklich: Fahren Sie weiter: Es gibt hier nichts zu sehen


Die haben es nicht geglaubt: Urlaub am Nord- Ostsee-Kanal


Zwischendurch starte ich auch mal den Motor. Viel bringen tut es nicht, ich werde vielleicht einen Knoten schneller. Aber ganz vorschriftsmäßig hängt der Keil mit der Spitze nach unten.


Es hätte spektakulär werden können, hat aber gepasst. 

Abend suche ich den Yachthafen Rendsburg, der angeblich bei km 66 sein soll. Aber ich kann den nicht finden, ich sehe aber Masten an der Strecke und fahre einfach mal dahin. So lande ich an einer knuffigen, kleinen Marina, mit Dusche, Klo und Aufenthaltsraum. Und WLAN.

Sønderborg 2.9. - 6.9. 2026

  Meine Laune ist nicht die allerbeste, als ich morgens aufwache, die ganze Nacht hat es geregnet, es war windig und ich bin immer wieder au...